Der Traum vom eigenen Zuhause ist in Deutschland weit verbreitet. Rund 20 Millionen Mieter sehnen sich nach den eigenen vier Wänden. Doch die Realität zeigt, dass die Eigentumsquote seit über zehn Jahren bei lediglich 47 Prozent stagniert.

Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) mit dem Titel „Wohnen Deutschland 2025“ beleuchtet die Gründe für diesen Wunsch und zeigt politische Handlungsfelder auf, die den Erwerb von Wohneigentum erleichtern könnten. In diesem Artikel gehen wir auf die Chancen, Hürden und Politik ein.

Eigentümerquote: Sicherheit und Altersvorsorge als zentrale Motive

Die Studie verdeutlicht, dass Sicherheit für viele ein entscheidender Faktor ist: 72 % der Befragten sehen im Wohneigentum einen Schutz vor Kündigungen. Fast ebenso viele bewerten den Besitz einer Immobilie als wichtigen Baustein der Altersvorsorge.

Zudem empfinden zwei Drittel der Befragten das Eigenheim als Schutz vor Mietsteigerungen, während 59 % es als wertbeständige Geldanlage betrachten. Neben diesen finanziellen Aspekten spielen auch individuelle Freiheitsgrade eine große Rolle beim Wunsch nach Eigentum.

Preissteigerungen und begrenztes Angebot erschweren den Erwerb

Trotz der hohen Nachfrage macht der Immobilienmarkt potenziellen Käufern das Leben schwer. Die Preise für Wohnimmobilien sind allein im ersten Quartal 2025 um 2,3 % gestiegen. Für durchschnittlich 360.000 Euro erhalten Käufer in beliebten Großstädten wie München nur etwa 43 Quadratmeter Wohnfläche – im Vergleich zu ländlichen Gebieten, wo diese Summe für deutlich mehr Raum reicht. Diese Preisunterschiede verdeutlichen die regionale Schieflage und die Herausforderungen bei der Erschwinglichkeit von Wohnraum.

So viel Wohnfläche gibt es in deutschen Städten für 360.000 Euro
So viel Wohnfläche gibt es in Chemnitz für 360.000 Euro
So viel Wohnfläche gibt es in Gelsenkirchen für 360.000 Euro
So viel Wohnfläche gibt es in Magdeburg für 360.000 Euro
So viel Wohnfläche gibt es in Heidelberg für 360.000 Euro
So viel Wohnfläche gibt es in Hamburg für 360.000 Euro
Wohnfläche in München für 360.000 Euro

Empfohlene Maßnahmen zur Förderung des Wohneigentums

Um mehr Menschen den Erwerb von Wohneigentum zu ermöglichen, schlägt die IW-Studie mehrere Maßnahmen vor: Die Entschlackung von Bauvorschriften kann Bauvorhaben kostengünstiger und schneller machen. Die Förderung des seriellen Bauens verspricht eine effizientere und günstigere Alternative zu konventionellen Bauweisen.

Zudem könnten Modelle aus dem Ausland, wie ein gestaffeltes System der Grunderwerbsteuer (z. B. in England) oder Hypothekenversicherungen wie in den Niederlanden, die finanzielle Belastung für Erstkäufer verringern und das Finanzierungsrisiko minimieren. Das könnte zu einer höheren Wohneigentumsquote im Mieterland Deutschland führen.

Chancen für Baufinanzierungsvermittler

Für Baufinanzierungsvermittler eröffnen sich durch diese Herausforderungen und möglichen politischen Veränderungen spannende Chancen. Mit fundierter Beratung können sie Kunden dabei unterstützen, individuelle Lösungen zu finden und den Weg ins Eigenheim erfolgreich zu begleiten. Eine kompetente Begleitung wird angesichts der komplexen Marktlage für den Wohnungsmarkt und zur Bildung von Wohneigentum immer wichtiger.

Fazit: starpool bleibt am Ball

starpool steht Ihnen als zuverlässiger Partner zur Seite, um Ihre Kunden bestmöglich durch die Herausforderungen des Immobilienmarkts zu führen und gemeinsam passende Strategien zu entwickeln. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, dann nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

Weiterführende Informationen finden Sie in der vollständigen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft.